Begrüßung

Liebe Eltern!

Herzlich Willkommen in der Kindertagesstätte St. Laurentius.

Die ersten Jahre im Leben eines Menschen legen den Grundstein für sein weiteres Leben und Lernen. Kinder brauchen, um wachsen zu können, aufmerksame Zuwendung, Liebe und Vertrauen.

Unsere Kindertagesstätte ist darauf bedacht die Entwicklung Ihres Kindes zu einem selbstständigen und offenen Menschen zu fördern, das Miteinander zu stärken und die religiöse Erziehung zu begleiten. In einer Atmosphäre der Geborgenheit und des Vertrauens werden den Kindern Gelegenheiten geboten, spielend zu lernen und sich dabei auch mit sich selbst und ihrer Umwelt auseinander zu setzen.

Das Selbstvertrauen  stärken, sich angstfrei bewegen,  sowie ihre individuelle Entwicklung zu fördern und zu begleiten, sind Ziele unserer pädagogischen Arbeit.

 

Durch unsere Konzeption wollen wir Ihnen unsere praktische Arbeit näher bringen. Besonders wichtig ist uns ein vertrauensvolles Zusammenwirken aller Beteiligten.

 

Pädagogisches Leitbild

Wir sind eine christliche Einrichtung in evangelischer Trägerschaft.  Wir  wünschen uns, dass die uns anvertauten Kinder und Eltern gerne zu uns kommen, sich angenommen und wohl fühlen. In unserem pädagogischen Auftrag stehen die Kinder im Vordergrund. Unsere Arbeit soll geprägt sein von Geborgenheit, liebevoller Zuwendung, Nächstenliebe, Vertrauen und Anerkennung.

Dies geschieht durch das tägliche Miteinander zwischen den Kindern und dem pädagog. Fachpersonal. Es ist geprägt durch Verlässligkeit, Ehrlichkeit und Verbundenheit. Mit Achtung und Wertschätzung begegnen wir jedem einzelnem Kind und geben ihm Zeit, Raum und Hilfe für seine individuelle Entwicklung.

Unsere Einrichtung ergänzt und unterstützt die Erziehung des Kindes in der Familie.

Unser Ziel ist es die gesamte Entwicklung ihre Kindes zu fördern.

 

Tagesablauf in den Kindergartengruppen:

7.00 - 8.00 Frühdienst, Kommen der Kinder in die Flitzebogengruppe

8.00 - 8.05 kurze Teambesprechung

8.05 Kinder und Personal gehen in die Stammgruppen

7.00 - 8.30 Bringzeit für alle Gruppen ( Eingangstür schließt um 8.45, in den Ferien um 9.00)

7.00-9.45 Freies Frühstück ( die Kinder können selber entscheiden wann sie in dieser Zeit frühstücken)

8.45-10.00 Freispielzeit (die Kinder können in die anderen Gruppen wechseln oder im Flur, im Intensivraum oder in der Turnhalle spielen)

10.00 -10.15 Stuhlkreis

10.15 - 11.15 Beschäftigungszeit (die Kinder werden in altersgerechte Gruppen geteilt)

11.15 - 11.50 Freies Spiel im Garten (bei schlechtem Wetter in der Turnhalle)

11.50 Mittagessen ( bestelltes Essen über Bassalig oder mitgebr. Essen, warm oder kalt)

12.30 - 13.00 erste Abholzeit

13.00 die Kinder spielen im Garten oder spielen in der Sausewindgruppe

14.00 - 15.00 zweite Abholzeit

15.00 - 16.30 Vesperzeit der Kinder, Angeleitete Beschäftigungen je nach Alter und Wochentag

l6.30 - 17.00 dritte Abholzeit

 

                                                                                            

                                                                                                

                                                                                                                                                                         

SOZIAL-EMOTIONALE KOMPETENZ

Diese wird in erster Linie während der Freispielzeit vermittelt, aber auch durch Gespräche, Rollenspiele und ist ein wesentlicher Teil aller Angebote:

  • einander annehmen und wertschätzen
  • gemeinsames Tun
  • Konflikte bewältigen
  • Freundschaften aufbauen
  • Hinführung zur Gruppenfähigkeit
  • Selbstwertgefühl stärken
  • Frustrationstoleranz aufbauen
  • Widerstandsfähigkeit (Resilienz) entwickeln
  • Fairness lernen
  • Mitgestalten und Mitbestimmen (Partizpation)
  • Integration und Inklusion
SPRACHLICHE BILDUNG UND FÖRDERUNG

durch Gespräche, Geschichten, Bilderbücher, Gedichte, Theater spielen lernen die Kinder: 

  • eigene Bedürfnisse und Empfindungen ausdrücken
  • Erlebnisse und Gedanken austauschen
  • Erfahrungen und Eindrücke verarbeiten
  • Zusammenhänge schildern
  • Konflikte verbal lösen
  • Kontakte und Beziehungen aufnehmen und pflegen
  • phonologische Bewusstheit fördern
LEBENSPRAKTISCHER BEREICH UND UMWELTBEGEGNUNG.

durch Beobachtungen, Experimente, Mathematik, Exkursionen und Erlebnisvermittlungen:

  • Interesse wecken
  • neugierig machen
  • Naturverständnis bekommen
  • Bezug zur Natur aufbauen
  • Zusammenhänge erkennen
  • Gesetzmäßigkeiten herausfinden
  • Lebenspraktische Erfahrungen machen
  • Selbstständig werden
  • Staunen lernen
  • Übergänge (Transition) begleiten - Krippe-Kindergarten-Schule
  • Mathematisches Grundwissen aneignen (messen und wiegen, vergleichen und sortieren, zählen und Reihen bilden)
HAUSWIRTSCHAFTLICHE TÄTIGKEITEN

(wie Kochen, Nahrungszubereitung)

  • Umgang mit Küchengeräten, Messer und Gabel erlernen
GESUNDHEITSERZIEHUNG

einfache Kenntnisse über Körperpflege und Hygiene vermitteln

  • Besuch einer Zahnarztpraxis
  • auf Ursachen und Verhütung von Unfällen und Krankheiten hinweisen
  • Bereitschaft zu einer gesunden Lebensweise fördern
  • Sinnes- und Körperwahrnehmung schulen
BILDNERISCHES UND SCHÖPFERISCHES GESTALTEN

durch Malen, Basteln, Werken, Modellieren:

  • Grob- und Feinmotorik fördern
  • Wahrnehmungsfähigkeit der Sinne verfeinern
  • mit verschiedenen Materialien und deren Gesetzmäßigkeiten Erfahrungen machen
  • Phantasie und Kreativität stärken
  • eigene Gestaltungs- und Ausdrucksweise entdecken
  • sachgerechter und verantwortlicher Umgang mit "Werkzeugen"
  • Selbstständigkeit fördern
  • Selbstvertrauen stärken
  • Freude am Tun und dem Geschaffenen haben
MUSIKALISCHE UND RHYTHMISCHE ERZIEHUNG

durch Lieder, Singspiele, Tänze, Orffinstrumente:

  • Takt und Rhythmus übernehmen und unterscheiden
  • Musik und Bewegung koordinieren
  • Tonunterschiede wahrnehmen
  • Umgang mit Klangkörpern einüben
  • Gemeinschaftsgefühl fördern
  • Emotionen ausdrücken und Freude erleben
BEWEGUNGSERZIEHUNG

durch Turnen, Rhythmik, Geschicklichkeitsparcours, Bewegungsbaustelle und Bewegungsspiele:

  • Gleichgewichtssinn und Körperhaltung stärken
  • Körpergeschicklichkeit und Reaktionsvermögen fördern
  • Raumgefühl erfahren
  • Mut und Selbstvertrauen aufbauen
  • positives Sozialverhalten entwickeln
  • Konzentration fördern
  • Spaß und Freude erleben
RELIGIÖSE ERZIEHUNG

in unserer Einrichtung geschieht auf verschiedene Weise:

1.Gelebter Glaube im Alltag

Das christliche Menschenbild und der christliche Glaube ist Basis für unsere Arbeit.

Durch das Leben in der Gemeinschaft und unter Beachtung bestimmter Regeln lernen die Kinder gegenseitige Wertschätzung , Hilfsbereitschaft, Freundschaft, Teilen und Verzeihen, Toleranz gegenüber Anderen.

Sie lernen sich durchzusetzen, aber auch sich anzupassen und Verantwortung zu übernehmen.

Wir wollen ein friedvolles Miteinander einüben und bei Konflikten verbale Problemlösungen suchen.

Durch Geschichten und Gleichnisse aus der Bibel sollen die Kinder von Gott hören und Jesu Leben und Wirken kennenlernen.

Wir feiern die christl. Feste, lernen Ursprung und Bedeutung kennen.

Gott ist Ursprung allen Lebens und es unser Auftrag , die Schöpfung zu bewahren.

2. Religiöse Rituale und Feste

Begrüßung der Kinder mit Handschlag. Die Kinder erfahren, dass es wichtig und schön ist, das sie da sind und sie damit eine Wertschätzung erfahren.

Vor dem Essen sprechen wir ein Gebet. Wir danken Gott für unser Essen und gehen auf aktuelle Themen z.B. Geburtstagskind ein.

Im Jahreslauf begehen wir mit den Kindern folgende Kirchenfeste: Erntedank, St. Martin, Weihnachten, Ostern und Pfingsten.

3. Religiöse Geschichten

Wir bringen den Kindern Gott auch durch Geschichten aus der Bibel nah und unterstützen dies mit Dias, Bilderbüchern, Animations- und Legematerial (nach Kett)

4. Fester Bestandteil im Wochenplan der Gruppen

Während des Jahres begleitet uns Pfarrer Dr. Metzler mit einer Andacht am letzten Freitag jeden Monats in den Kindergartengruppen.

Im Wechsel bereiten beide Seiten eine Beschäftigung mit den Kindern vor.

Jeden Freitag wird in den Gruppen eine Beschäftigung zur religiöen Erziehung durchgeführt.

5. Verbindung zur Kirchengemeinde

Mindestens zweimal im Jahr ist die Kindertagesstätte an der Gestaltung eines Familiengottesdienstes in der St. Laurentius Kirche beteiligt.

Das Frühlings- oder Sommerfest der Kindertagesstätte und der Kirchengemeinde sind verknüpft und werden miteinander gestaltet.